Why fat performers get worse costumes (and what to do about it).
In der Recherche “Why fat performers get worse costumes (and what to do about it)” beschäftige ich mich anti fat bias in Kostümbild. Das Ziel der Recherche ist, in der Bekleidungsindstrie verankerte Fatphobie in meiner Arbeit als Kostümbildnerin nicht zu reproduzieren und spezifisch die geringere Quantität und Qualität von verfügbaren Kleidungsoptionen für dicke Performer*innen in der Zusammenarbeit am Kostümbild ausgleichen zu können. Ich arbeite als dünne Kostümbildnerin und habe alle Erkenntnisse zu dem Thema dicken Forscher*innen, Kolleg*innen und Freund*innen zu verdanken.
Die Recherche hat zwei Ebenen:
– historisch-technische Recherche zu Ursachen und Auswirkungen von Fatphobie und deren Intersektionen in der Bekleidungsindustrie
– praktische Recherche zu Schnittkonstruktion, -abänderung und fat-friendly Kostümentwicklungsprozessen.
Ich teile sehr gerne, was ich gelernt habe – bei Interesse schreibt mir gerne!
Publikum beißt nicht – warum haben wir trotzdem Angst vor ihm?
Essay zu Desinteresse an Publikumsarbeit in Freie Szene Festivals. In: Schneider, Nora (Hrsg.): How (not) to do a festival. Dortmund: 2025.
Come As You Are. Ein Modell zur Inklusionsentwicklung in der Festivalarbeit.
Gemeinsam mit Chiara Marcassa – eine Reflektion über das gleichnamige Programm im Rahmen des IMPLANTIEREN 2022/23 Festivals.
In: Work From Scratch, Work On Edge? Realitäten der Festival-Arbeit in den Freien Darstellenden Künsten im Rahmen von FESTIVALFRIENDS. Dortmund 2024.
Virale Monster. Vampirismus und Ansteckende Identität.
In: Oliver Maaßberg, Katharina Sturm (Hg.): Ansteckung. Perspektiven der Kulturvirologie. (Thewis. Online-Zeitschrift der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, Jg. 2024 / Vol. 11 / Ausg. 1), S. 92-113.
Access and Exhaustion
Access & Exhaustion ist eine von Frida Laux und mir angestoßene Sammlung: eine Sammlung von Reflexionen und Positionen zu Zugänglichkeit als generative Praxis.
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Ausgehend von der Frage, wie Zugänglichkeit – das Streben danach, der Wunsch danach, die Abwesenheit davon – künstlerische Perspektiven informiert und zu neuen Projekten und Arbeitsformen anregt, wurden Einzelkünstler*innen und Kollektive (Sickness Affinity Group, Natalija Vladisavljević u.a.) eingeladen, ihre persönlichen Antworten, Antwortfragmente und -versuche festzuhalten. Die Beiträge wurden online gesammelt und veröffentlicht.
Als Teil der Veröffentlichung geschah eine Erweiterung von Zugänglichkeit über eine Übersetzung in andere (Form)Sprachen. Beiträge wurden zB in Leichte Sprache, Audioversionen und Deutsche Gebärdensprache übersetzt, um eine Zugänglichkeit zu erweitern, deren Vollständigkeit eine Utopie in zweierlei Hinsicht ist: immer unvollständig, aber trotzdem immer das Ziel. Hier geht es zur Website.